Samstag, 02. Juli 2022
Notruf: 112

Verhaltenstipps 24h-Rennen Nürburgring

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es beim 24h-Rennen zu einem Feuer im Adenauer Forst mit mehreren Verletzten. Bei einer Unachtsamkeit bei der Betankung eines Stromaggregats geriet dieses in Brand. 

Um weitere Unfälle wie diese zu vermeiden, hier einige Hinweise ihrer Feuerwehr:

  • - Grillfeuer klein halten
  • - Grillen und Feuer nicht in unmittelbarer Nähe zu Zelten oder anderen leicht brennbaren Gegenständen (Fahrzeuge, Begrünung etc.)
  • - keine Brandbeschleuniger in das offene Feuer oder in der Nähe des Feuers
  • - Feuer und Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen
  • - Betanken von Stromaggregaten nur mit ausreichender Beleuchtung und mit der notwendigen Vorsicht
  • - Niemals Feuer in Fahrzeugen. Erstickungsgefahr!

Sie brauchen die Feuerwehr?
Gerät ein Brand außer Kontrolle, so sind die Securitys anzusprechen und die Feuerwehr zu informieren. 
Die Notrufnummer für die Bedarfscampingplätze und das Veranstaltungsgelände Nürburgring lautet:
02691 – 302 112

Diese Nummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst und ist bis Veranstaltungsende am Sonntag, den 29.05.16, erreichbar. Andernfalls die europäische Notrufnummer 112 wählen.

aus dem SWR-Bericht:
"So etwas kann immer passieren", sagte der Veranstalter. "Entscheidend ist, dass in solchen Fällen die Rettungskette funktioniert. Und das hat gut geklappt. Das Feuer wurde schnell eingedämmt." Einsatzkräfte der Feuerwehr in Adenau waren nach wenigen Minuten mit einem großen Aufgebot an der Unglücksstelle und löschten die Flammen.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/verletzte-am-nuerburgring-feuer-in-partyzelt-ausgebrochen/-/id=1682/did=17497084/nid=1682/13tinl1/index.html

Waldbrand Adenau 09.05.2016

Zu einem circa 5000 Quadratmeter großen Waldbrand kam es heute in einem Steilhang nahe des Krankenhauses Adenau. Etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der gesamten Verbandsgemeinde Adenau kämpften seit kurz nach 15 Uhr gegen das Feuer und konnten es gegen 18 Uhr löschen. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser von oben auf das schwer zugängliche Gelände unterhalb des "Kreuzweges" abgab.

Ein angrenzendes Wohnhaus konnte geschützt werden. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Adenau, Antweiler, Dümpelfeld, Nürburg, Quiddelbach, Reifferscheid und Wimbach. Die Feuerwehren Wershofen und Meuspath waren einsatzbereit in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Der Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius wurde informiert und vom 1. Beigeordneten der VG Adenau, Jürgen de Temple, vertreten. Der Kreisfeuerwehrinspektor Udo Schumacher wurde ebenfalls informiert und auf dem Laufenden gehalten. Das Krankenhaus Adenau bot den Einsatzkräften Getränke an.

Da sämtliche Feuerwehren rund um Adenau im Einsatz waren, sicherte die Feuerwehr Reifferscheid den Grundschutz. Mit einem Löschgruppenfahrzeug waren sie am Gerätehaus Adenau in Bereitschaft.

Das geländegängige Tanklöschfahrzeug aus Nürburg verblieb in der Nacht im Gerätehaus Adenau. Es wird zur Brandnachschau eingesetzt.

Dank der sofortigen Nachalarmierungen und Dank des beherzten Eingreifens konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es war einer der größten Waldbrände seit Jahren.

(AS.)

Tag der offenen Tür am Krankenhaus Adenau begeistert Organisatoren und Besucher

Im Einsatz treffen die Organisationen von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Notfallseelsorge und Krankenhaus regelmäßig aufeinander. Wie diese bei einem Verkehrsunfall zusammenarbeiten, wurde den sehr zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern beim Tag der offenen Tür des Krankenhauses Adenau am 24. April 2016 eindrucksvoll vorgeführt. „Vom Unfallort zum Krankenhaus“ lautete das Motto des Tages, welcher anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Fördervereins St. Josef-Krankenhaus Adenau e.V. veranstaltet wurde. 

Highlight waren zwei Übungen, in denen gezeigt wurde, wie die einzelnen Akteure bei einem Verkehrsunfall zusammenarbeiten und so die sogenannte Rettungskette bilden. Diese gilt als deutsche Erfindung und erfährt unter dem Namen „chain of survival“ weltweite Anerkennung. Eben diese Rettungskette war in den letzten Jahren rund um die Grüne Hölle zunehmend in Gefahr geraten, da der Notarzt aus Adenau immer seltener zur Verfügung steht – leider sogar soweit, dass der Notarztstandort Adenau in Rheinland-Pfalz am häufigsten keinen Notarzt stellen kann!

Nach der feierlichen Messe folgten die Begrüßungsworte an die zahlreichen Gäste durch den kaufmännischen Leiter des St. Josef-Krankenhauses Adenau, Alfred Pitzen, und den Vorsitzenden des Fördervereins, Bernd Schiffarth. 20 Jahre nach seiner Gründung liefert der Förderverein mehr Impulse denn je zur Weiterentwicklung der regionalen Strukturen, der Daseinsvorsorge und bei der Entwicklung des inzwischen mehrfach ausgezeichneten Projektes UNSER*NOTARZT. Diese ist hoch-innovativ und liefert auch Impulse für weitere Notarztstandorte, nicht nur in Rheinland-Pfalz. Dabei verknüpft der Förderverein Tradition und Innovation mit den Partnern aus der Region und ist sich der Solidarität aller Rettungskräfte, Mitarbeiter des Krankenhauses, der Feuerwehr und Polizei rund um den Nürburgring seit Jahren gewiss. Immer größere Unterstützung kommt zudem aus den ebenfalls ehrenamtlichen Vereinen aus dem Adenauer Land, sowie von den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Diese Gemeinschaft habe es auch ermöglicht, dass sich für den Notarztstandort Adenau (ab Juni) wohl eine positive Lösung anbahnt, so der Vorsitzende Bernd Schiffarth bei der Begrüßung der Gäste auf dem Krankenhausparkplatz. Es gelte diese Strukturen mit großem Einsatz gemeinschaftlich zu erhalten, weiterzuentwickeln und durch den Dschungel problematischer gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen in eine nachhaltige und sichere Zukunft hineinzumanövrieren.

Die beiden Übungen wurden von Andreas Solheid, Medizinstudent, Pressewart der Feuerwehren der VG Adenau und Pressesprecher von Unser*Notarzt, kommentiert und fanden auf dem Parkplatz des Krankenhauses Adenau statt. 
Dort konnten außerdem Polizeifahrzeuge, Rettungs- und Notarztfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes, Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Adenau und ein Extrication Team des Nürburgrings bestaunt werden. Darüber hinaus war auf dem Landeplatz des Krankenhauses der zukünftig am Nürburgring stationierte Intensivtransporthubschrauber „Air Rescue Nürburgring“ der Johanniter Luftrettung zur Besichtigung freigegeben.
Die Kinderbetreuung erfreute sich der hilfreichen Unterstützung durch die KiTa Luftikus Reifferscheid.
Im Foyer und der Cafeteria des St. Josef-Krankenhauses konnten sich die Besucher über die Arbeit des Fördervereins, die hausärztliche Versorgung, die Historie des DRK Ortsvereins Adenau e.V., das Projekt Unser*Notarzt aber auch über die Arbeit der Notfallseelsorge und zum Thema „Patientenverfügung“ informieren.
Die sehr interessierten Besucher ließen sich nicht vom Wetter abhalten und bewiesen damit ebenfalls sehr eindrucksvoll ihre Solidarität mit der Region und ihren Rettungsorganisationen. Unter Ihnen waren auch politische Vertreter von kommunaler und Landesebene, sowie Vertreter der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH und der Kreisverwaltung.

Zusammen sind wir stark, denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Vielen Dank für Ihr gezeigtes Interesse und Ihre*Solidarität!
(AS.)

Geräteprüfung aller 23 Feuerwehreinheiten der VG Adenau

Einmal jährlich müssen sämtliche Gerätschaften der Feuerwehren auf Sicherheit geprüft werden. Dazu zählen unter Anderem alle nicht ortsgebundenen elektrischen Anlagen wie Stromaggregate, Beleuchtung, Tauchpumpen, etc. Bei den Sicherheitsgurten und Feuerwehrleinen findet eine Sichtprüfung statt. Die tragbaren Leitern werden auf Materialermüdung und Biegsamkeit getestet. Bei den Saugschläuchen wird mittels einer kleinen Pumpe die Dichtigkeit untersucht. Die Fahrzeuge werden ebenfalls unter die Lupe genommen, ob auch hier alle vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen funktionstüchtig sind, sodass zum Beispiel keine Schublade herausfallen kann.

Diese Überprüfung findet an insgesamt sechs Terminen statt, bei denen alle 23 Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau im Adenauer Gerätehaus zur Überprüfung nach GUV - G9102 vorstellig werden. Die vier Prüfer Ernst Krämer, Jürgen Kürsten, Christian Schorn und Markus Zimmer haben im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Gerätschaften mit festgestellten Mängeln werden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Sofern möglich, wird eine Reparatur in Eigenleistung durchgeführt. Hierbei entstehen nur Materialkosten - eine Fachfirma muss nur selten beauftragt werden. Falls eine Reparatur nicht möglich ist, müssen die entsprechenden Gerätschaften oder Materialien ersatzbeschafft werden. Diese Überprüfung stellt sicher, dass nur zuverlässiges und sicheres Material in den Einsatz kommt. (AS.)